Dollar Shave Club bringt erfolgreich ein Rasierklingen-Abo auf den Markt

Wer das verkündet, der weiß wovon er spricht und der hat auch keine Angst vor der großen und namhaften Konkurrenz wie zum Beispiel Gilette. Auf dem recht überschaubaren Markt der Rasierklingen hat sich jetzt ein kleines Startup-Unternehmen breit gemacht, das mitten aus dem sonnigen Santa Monica aus seine Klingen über das Internet an den Mann bringt. Der Clou dabei ist, dass die Klingen gegen eine Monatsgebühr verschickt werden und so jeder stets genug neue Klingen im Haus hat. Kaum 48 Stunden war die Internetseite geöffnet, da hatten sich bereits 12.000 Kunden angemeldet. Eine überwältigende Resonanz und ein Zeichen, dass der Bedarf durchaus da ist und das obwohl oder gerade weil die Konkurrenz bislang den Markt beherrscht hat und sich kaum kleine Unternehmen getraut haben, sich ein Stück vom großen Kuchen abzuschneiden. Gegründet hat das Unternehmen mit dem passenden Namen „Dollar Shave Club“ der 33-jährige Michael Dubin. Der hat zum Start gleich mal ein witziges Video auf YouTube gepostet indem er sich selbst zeigt in immer neuen Alltagssituationen und das hat viele Millionen Klicks geerntet. Das Konzept ist einfach, aber gut. Es gibt drei unterschiedliche Abo-Varianten für die Klingen.

Variante 1 ist ein Rasierer monatlich neu mit jeweils zwei Klingen für nur einen Dollar, dazu kommen zwei Dollar für die Lieferung und das erspart so manch einem den Gang zum Drogeriemarkt. Bei der zweiten Variante gibt es gleich vier Klingen plus vier Wechselköpfe dazu für sechs Dollar. Besser geht es nur noch „Executive“ und dann gibt es drei Einsätze mit sechs Klingen zu neun Dollar im Monat. Das ist unschlagbar günstig und auch unschlagbar praktisch, kein Wunder das die Kunden so begeistert sind von dem Konzept. Damit die Rasierklingen so günstig sind, werden sie in Südkorea und China produziert. Da muss ein Blick auf die Konkurrenz sein, denn die vertreibt auch schon für knapp über zwei Dollar zum Beispiel 15 Mach3-Einsätze von Gilette. Hier muss der Kunde dann aber selbst bei Bedarf neu bestellen. Der Firmengründer selbst ist begeistert:
„Wir stellen ein neues Geschäft vor, eine gute Idee, ein lustiges Video und wir haben den Punkt getroffen, wo es vielen Käufern weh tut,“ so Dubin .

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