Trocken- oder Nassrasur?
Die Frage ist wohl so alt, wie die Rasur selbst. Klassischerweise wird der Nassrasur nachgesagt, wesentlich gründlicher und damit hautschonender zu sein. Außerdem ist der Prozess der Rasur wie ein kleines Ritual. Erst wird die Haut nass gemacht und der Rasierschaum aufgetragen, entweder mit einem Rasierpinsel, oder mit der Hand direkt aus der Dose. Nachdem das ganze Gesicht und der Hals nun vorbereitet sind, kann die Rasur beginnen. Diese erfolgt traditionell mit einem Rasiermesser, der moderne Mann nutzt einen einfachen Nassrasierer. Für unterwegs eignen sich auch Einwegrasierer. Das Prinzip ist bei allen identisch, Rasierer anfeuchten, vorsichtig durch die Haut fahren und immer wieder im klaren Wasser vom Rasierschaum und den Haaren reinigen, bis das Gesicht von allen Barthaaren restlos befreit ist. Ähnlich funktioniert die Rasur mit einem elektronischen Trockenrasierer. Nur muss dazu das Gesicht nicht vorbereitet werden. Er wird an den Strom angeschlossen, dann wird das Gesicht komplett rasiert und anschließend wird der Rasierer gereinigt. In beiden Fällen sollte das Gesicht am Ende mit After Shave oder einer anderen pflegenden Lotion behandelt werden, damit sich die beanspruchte haut wieder beruhigen kann. Für welche Form der Rasur sich der Mann entscheidet, ist meist eine persönliche Frage des Geschmacks und der Zeit. Eine Trockenrasur geht etwas schneller und es besteht keine große Gefahr, sich dabei zu schneiden. Inzwischen gibt es gute Rasierer, die ebenfalls gründliche Rasurergebnisse erzielen können, trotzdem schwören viele Männer auf die traditionelle Nassrasur, weil das Gefühl dabei ein ganz anderes ist. Ein guter Kompromiss, wenn es schnell gehen muss, eine Trockenrasur durchzuführen und am Wochenende die Mühe einer Nassrasur auf sich zu nehmen für ein besseres Hautgefühl.
