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Wie ein Profi – die wichtigsten Fakten zum richtigen Rasieren

Tondeo RasiererGanz gleich, ob Frau oder Mann – Rasieren will gelernt sein. Immer wieder hört man von Freunden oder Bekannten, dass es dieses oder jenes Problem beim Rasieren gibt. Dass sie sich geschnitten haben, sie ausschließlich kaltes Wasser dabei verwenden, oder den Eindruck haben, dass die Bräune dank dem Rasieren verloren geht. Doch was steckt eigentlich dahinter? Welche dieser Aussagen lassen sich begründen und was davon ist vielleicht völliger Unsinn? Ein Fakt vorweg: Das Rasieren im Allgemeinen ist so alt wie die Menschheit, was sich anhand diverser Werkzeuge und Höhlenmalereien belegen lässt, die Forscher gefunden haben. Allerdings gibt es auch heute noch immer Grundsätze, die beim Rasieren zu einem besseren Ergebnis führen. Wir nehmen diese für Sie einmal unter die Lupe.

Warum sich der Mensch überhaupt rasiert

Wie ein Profi - die wichtigsten Fakten zum richtigen RasierenIn der heutigen Zeit ist die allgemeine Rasur von Gesicht und Körper völlig legitim. Innerhalb der westlichen Kultur ist der Wunsch nach einer makellosen und glatten Haut präsenter denn je. Der Grund: Körperhaare werden noch immer von vielen Menschen als unrein oder ungepflegt bezeichnet. Bei manchen gehören sie einfach nicht zur gewünschten Ästhetik. Dabei ist eine gewisse Körperbehaarung nur natürlich und soll den Körper vor äußeren Einflüssen schützen.

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Seit jeher ist das Thema Körperbehaarung mit sozialen und religiösen Ansichten verbunden, weswegen jede Kultur sie anders handhabt. Während es im Islam beispielsweise bei Männern vorgegeben ist, sowohl die Achsel- als auch Intimbehaarung zu rasieren, sind sämtliche Haare bei Anhängern der Sikh stattdessen ein Zeichen des Glaubens.

So läuft eine fachgerechte Rasur ab

Es ist völlig unerheblich, wo genau Sie sich rasieren – Wichtig ist dabei nur, dass Sie es richtig machen. Setzen Sie daher auf die folgenden Tipps und Tricks:

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  • Entscheiden Sie sich für einen anständigen Rasierer: Gute Modelle verfügen über mehrere Klingen. Diese sorgen dafür, dass es weniger zu Hautirritationen kommt.
  • Bereiten Sie Ihre Haut richtig auf die Rasur vor: Es gibt zwar den Mythos, die Haut ausschließlich mit kaltem Wasser auf die Rasur vorzubereiten, doch ist warmes durchaus hilfreicher. Es macht die Körperhaare weicher, womit sie sich auch leichter entfernen lassen.
  • Benutzen Sie einen Rasierschaum oder -gel: Die Haut wird durch Rasierschaum oder Rasiergel gleitfähiger. Zugleich versorgen sie die Haut mit den nötigen Vitaminen, um hinterher besser abzuheilen. Ferner wird eine besonders gründliche und sichere Rasur ermöglicht.
  • Halten Sie den Rasierer richtig: Liegt der Zeigefinger richtig auf dem Grip des Rasierers, haben Sie mehr Kontrolle über das Werkzeug. Dazu kommt ein möglichst geringer Winkel, sowie nur wenig Druck. Überlassen Sie die meiste Arbeit dem Rasierer, wenn Sie ihn über die Haut ziehen.
  • In Wuchsrichtung rasieren: Beine werden immer gegen die Wuchsrichtung rasiert. In der Bikinizone oder unter den Achseln hingegen ist es empfehlenswert, mit der Wuchsrichtung zu gehen, da andernfalls mehr Hautirritationen entstehen können.
  • Pflegen Sie nach der Rasur Ihre Haut: Nach einer Behandlung benötigt die Haut vor allem Feuchtigkeit. Entsprechende Lotionen oder After-Shaves helfen dabei, die Haut mit milden Inhaltsstoffen zu beruhigen. Rasurbrand und Pickelchen werden somit wirkungsvoll vermieden.

Weitere Tipps in Bezug auf die Rasur

Kommen wir nun zu den wichtigsten Fragen, die immer wieder rund um das Thema der Rasur gestellt werden. Dank dieser ist für Sie eine noch bessere Orientierung möglich, um die Rasur möglichst ohne Blessuren zu vollziehen.

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Thema Hinweise
Rasur
  • Haare wachsen nach dem Rasieren nicht stärker, schneller oder dunkler nach. Die Rasur hat hierauf weniger Einfluss, sondern eher die eigene Genetik, sowie verschiedene Hormone. Beim Rasieren werden lediglich die Haare abgeschnitten, die sich an der Hautoberfläche befinden. Jene die nachwachsen, können dicker erscheinen, aber auch dünner sein. Häufig erscheinen sie auch zahlreicher, weil sich der Lebenszyklus mehrerer Haare in der gleichen Phase befindet.
  • Rasierklingen sollten insgesamt immer möglichst scharf sein. Sie stellen dabei jedoch kein größeres Risiko dar, sich eher zu schneiden. Eher ist es so, dass stumpfe Rasierklingen mehr Verletzungen verursachen als eine neue Klinge. Der angewandte Druck spielt eine weitere Rolle, wenn es um die Entstehung von Schnitten geht.
  • Ein mehrfaches Rasieren auf der gleichen Stelle bringt keine gründlichere Rasur mit sich. Eher verursacht dies Hautreizungen. Wirkt eine Rasur nicht gründlich genug, ist es außerdem empfehlenswert, vor einer erneuten Behandlung noch einmal etwas Rasiergel oder -schaum aufzutragen, um Verletzungen möglichst zu vermeiden.
  • Die eigene Bräune verblasst durch das Rasieren nicht. Eher wird sie verbessert, weil abgestorbene und schuppige Hautzellen mittels Rasur entfernt werden.
  • Prinzipiell spricht nichts dagegen, sich täglich zu rasieren, solange man dabei richtig vorgeht.
Pflege & Hygiene
  • Teilen Sie Ihren Rasierer niemals mit anderen Personen. Dies ist in erster Linie unhygienisch, bringt jedoch auch noch weitere Probleme mit sich. So sind Rasierer für Männer beispielsweise anders gestaltet wie jene für Frauen.
  • Nehmen Sie sich Zeit bei der Rasur. Das gilt besonders, wenn der Gedanke aufkommt, man könne sich eben rasch unter der Dusche rasieren, ohne ein dafür geeignetes Gel oder Schaum zu verwenden. Das Risiko, dass Entzündungen oder Rasurbrand entstehen, wird stattdessen eher erhöht.
  • Dass Haare einwachsen, geschieht nicht nur über die Rasur selbst. Auch wenn Haare einfach wachsen gelassen werden, kann es dazu kommen, dass sich Pickelchen bilden. Eine angemessene Hautpflege, beispielsweise ein Peeling, helfen in dieser Situation weiter.

Generell ist das Rasieren eine Sache, bei der man selbst den richtigen Weg finden muss. Dies beginnt mit der Wahl des richtigen Rasierers, sowie eines passenden Pflegeprodukts. Ob man lieber Gel oder Schaum dabei anwendet, bleibt einem selbst überlassen. Die oben aufgeführten Tipps unterstützen jedoch maßgeblich bei der fachgerechten Rasur und sorgen dafür, dass die Haut danach nicht leidet.

Tipp: Probieren Sie unterschiedliche Rasierer aus, sowie verschiedene Gele oder Schäume, die für die Rasur geeignet sind. Manchmal kann es etwas länger dauern, bis man die richtige Zusammenstellung gefunden hat.

Fazit

Die Rasur ist so alt wie die Menschheit und hängt zum Teil auch mit dessen Kultur oder Religion zusammen. Allerdings ist es nicht besonders schwierig, sich korrekt zu rasieren, sofern man das richtige Equipment besitzt.

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Hier noch einmal ein Überblick zu den Vor- und Nachteilen einer eigenmächtigen Rasur:

  • Man bekommt nach einer gewissen Zeit eine gewisse Routine beim Rasieren.
  • Mit dem richtigen Werkzeug ist dies meist ganz einfach.
  • Hält man sich an diverse Tipps, kommt es weniger zu Hautirritationen und Verletzungen.
  • Es kann eine Weile dauern, bis man das Richtige für den eigenen Bedarf gefunden hat.

Bildnachweise: Adobe Stock / New Africa, Amazon / Tondeo

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